Update: Nach einer Woche ohne Kaffee

Hand mit Tasse Kaffee - Eine Woche ohne Kaffee Update
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Puh, sieben Tage sind vorbei und ich habe es tatsächlich geschafft keinen Kaffee, keinen grünen Tee, nichts was Koffein enthält zu konsumieren.

Verzicht auf mein flüssiges Glück. Für eine Woche!

Ich hatte die Befürchtung, dass diese Tage wirklich hart werden würden und ich arge Probleme hätte auf meine Tasse Kaffee am Morgen (und weitere im Laufe des Tages) zu verzichten.

Aber es kam überraschend anders

Der erste Arbeitstags nach zwei Wochen Urlaub hat immer einen schweren Start, aber dieses Mal, nach zwei Wochen erhöhtem Kaffeekonsum (weil Urlaub….hmmm…Kaffee im Bett, jeden Morgen *-*), befürchtete ich das Schlimmste.

Meine Morgen Routine war gestört:

  • Duschen, check
  • Anziehen, Farbe ins Gesicht und Haare, check
  • Katze versorgen, check
  • Grüner Smoothie, check
  • Kaffee…….achja…Mist! Nichts zu checken.

Mehr Gefühl hatte ich dafür nicht übrig. Ein kurzes „Mist!“, verfluchen meines Vorsatzes für 2019 meinen Genussmittelkonsum runterzuschrauben und gut wars. Schonmal nicht schlecht, gut verkraftet und das an einem Montag!

Die pochenden Kopfschmerzen kamen im Laufe der nächsten beiden Tage. Gemeine Kollegen im Büro stellten eine Kanne frischen, dampfenden Kaffees mitten in die Küche und ich war drauf und dran mir einen einzuschenken. Ich blieb hart und der Kaffee in der Kanne ( der eh nicht beste ist….Büro-Kaffee..äh). Die Kopfschmerzen gingen, es blieb ein pochender Druck zurück. Ob das der Kaffeeverzicht war oder eine sich nähernde Erkältung weiß ich nicht.

Nachts besser schlafen konnte ich von Tag eins an. Ob es an dem bereits sinkenden Stress-Level lag oder daran dass ich einfach so müde war, wegen des fehlenden Koffeins, kann ich nicht sagen.

Da ich ja auch keinen grünen Tee trinken durfte, habe ich mir kurzerhand Pfefferminz-Tee besorgt und bin damit sehr gut zurecht gekommen. Pfefferminztee wirkt ähnlich wie Koffein, jedoch ohne das Stress-Level zu beeinflussen. Pfefferminztee wirkt unter anderem auch gefäßerweiternd (wegen dem enthaltenen Menthol), so haben die Kopfschmerzen zügig nachgelassen und der Kaffee fehlte mir nicht mehr.

Wo ich mich sonst über Kleinigkeiten im Büro aufgeregt habe, war ich nun gelassen und entspannt. Ein angenehmes Gefühl!

Ich habe mit viel mehr Entzugserscheinungen gerechnet und bin überrascht wie leicht mir der Verzicht auf mein flüssiges Glück doch gefallen ist und wie gut es anscheinend tut bewusst mal darauf zu verzichten.

Mein Fazit?

Für mich gibt es keinen Kaffee mehr unter der Woche. Am Wochenende dürfen es gerne ein paar Tassen sein, aber diese mit Genuss!

Dafür ist Pfefferminztee mein Alltags-Held geworden. Ich fühle mich morgens ausgeruhter, frischer und tagsüber weniger gehetzt.

Ich finde es immer wieder erstaunlich wie sehr Lebens – und Genussmittel Einfluss auf unser Wohlbefinden haben und kurze Phasen bewussten Verzichts uns darauf aufmerksam machen können.

Wir lassen uns oft zu sehr von unseren Gewohnheiten dazu verleiten im gleichen Trott zu verweilen und nichts mehr zu ändern. Deswegen heißt es für mich dieses Jahr öfter raus aus der Komfortzone und raus aus alten Gewohnheiten

Die Woche ohne Kaffee hat mir gezeigt, dass es wirklich einfach sein kann etwas positiv in seinem Leben zu verändern. Selbst wenn es etwas kleines, scheinar Unbedeutendes ist. Man zieht seine Erfahrung daraus und lernt dazu.

Wann bist Du das letzte Mal aus Deiner Komforzone ausgebrochen?

liebe Grüße

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